Gioa Altherr

Die Tribüne und ihr geschichtsträchtiger Charakter sollen bestehen bleiben. Raum für Begegnung, Ausgleich und Experimente soll dazu kommen. Unter der Tribüne entsteht eine Halle, welche durch flexible Raumboxen eine Zukunft erhält. Die Halle bietet Raum für gemeinsames Kochen, Essen, Werken, Pflanzen und geniessen. Auch die Kinder der Oink Oink productions behalten ihren Raum unter der Tribüne. Ein Kiosk schafft eine Adressierung an der Westfassade und ermöglicht seiner Umgebung einen nachhaltigen und gesunden Znüni. Die Genossenschaft besitzt unter anderem eine Spensa im Untergeschoss, welche Foodwaste vorbeugen soll und Nahrungsmittel von Rickenbach wie auch vom Landhof lagert. Die geernteten Kräuter der Tribüne trocknen auf Spanntüchern in der Halle, welche durch Lüftungsklappen eine ausgiebige Trocknung gewährleistet. Erhaltene Garderoben sollen verschiedene Sportveranstaltungen auf dem Sportplatz weiterhin ermöglichen. Ein Nistturm schafft Raum für Vögel und Insekten wärend ein weiterer kleinerer Tum das Dachwasser sammelt, damit die Kräuter bewässert und das Regenwasser weiter in den Innenraum leitet. Der kleine Bach, welcher sich bei grossen Wassermengen in der Halle bildet, schafft ein kühles und angenehmes und Raumklima und bildet eine Verbindung zum Aussenraum.