Joel Amrhein
Großzügige, überschaubare Räume stehen im Mittelpunkt. Die Bogenfenster im Erdgeschoss signalisieren die Eingänge und schaffen einen Durchbruch quer durch das Stadion, sie bilden eine Begegnungszone, die trotz niedriger Raumhöhen nicht beengend wirkt. Dahinter befindet sich eine offene Werkstatt und einem öffentlich zugänglichen Café mit Produkten aus Rickenbach.
Die Dachschräge im Obergeschoss lenkt den Blick in den bisher wenig wahrgenommenen Westen, der über einen Laubengang erschlossen wird. Das Obergeschoss wird als flexibler Raum verstanden, der mit Vorhängen abgetrennt werden kann. In der Dachschräge werden pro Atelier Rollwagen eingebaut, die frei verschoben werden können (z.B. mit Gasherd oder Stühle für größere Veranstaltungen). Die Ostfassade wird mit einem Vorhang abgedeckt, so dass die Tribünenfläche für mehr Privatsphäre genutzt werden kann, ohne an Qualität zu verlieren.
Frisbee- oder Fußballspiele können somit weiterhin verfolgt werden.