Ausgangspunkt unseres Forschungsprojekts sind drei Büros, die für die Baukultur in der Zeit zwischen 1945 und 1975 als repräsentativ erachtet werden: AAA (Lausanne), Giovanni Lombardi (Locarno) und Suter + Suter (Basel). Sie wurden ausgewählt, weil sie ein umfassendes und bedeutsames Œuvre hinterlassen haben, aber nicht in der ersten Reihe der bekannten Schweizer Baukultur jener Zeit stehen. Die ausgeführten Projekte, ungebauten Visionen, sowie die medialen Praktiken und Organisationsstrukturen der drei Büros dienen uns als Forschungsgegenstand. Daneben werden weitere, schweizweit agierende Akteur:innen einbezogen, wie etwa das Militär, die Strassenbaubehörden, die PTT und andere. Mit den ausgewählten Büros und den wichtigsten nationalen Institutionen sind pars pro toto diejenigen Planenden und Entscheidungsträger:innen in den Fokus genommen, die zu Zeiten einer massiv gesteigerten Bauproduktion massgeblich an der Gestaltung der gebauten Umwelt der Schweiz beteiligt waren.