Janick Hutter
Zwischen Ordnung und Organik
Durch die Erforschung der Auswirkungen von CO2 auf Pflanzen und ihren Nährboden wird die landwirtschaftliche Vergangenheit von Regensdorf aufgegriffen. Der Wirtschaftsstandort Furttal wird um einen neuen Industriezweig erweitert und gewinnt an Attraktivität. Wohnen und Arbeiten im gleichen Stadtteil werden durch das neue gewerbliche Angebot ausgebaut und gefördert.
Die ursprüngliche Nutzung des bestehenden Pförtnerhauses wird wieder aufgegriffen, wodurch es durch die neue Programmierung die Schnittstelle zwischen dem Forschungsinstitut und dem Quartier bildet. Für das Forschungszentrum dient das Haus als Repräsentation, als Showroom und als das angestrebte Statement.
Die bestehende Raumstruktur wird zurückgebaut und das Tragwerk freigelegt. In die Flachdecken werden Öffnungen eingeschnitten, um die innenliegenden Räume natürlich zu belichten. Die Eingriffe in den Bestand erfolgen substanziell, allerdings wird die Logik des Gebäudes als geordnetes Rückgrat betrachtet.
Das Gebäude wird mit einer neuen Glasfassade umhüllt und transformiert sich zum Gewächshaus. Es wird zur Bühne für die Pflanzen und ermöglicht durch seine Transparenz Einblicke in die wilde innere Welt. Das Dach und somit das Identifikationsmerkmal des Hauses bleibt erhalten. Im urbanen Kontext bildet das Pförtnerhaus einen Gegenpol zum dichten Zwhatt-Areal.