Laura Zimmermann

post Post – Das Gebäude nach der Post

Das Postgebäude – ein erhaltenswerter Bestandesbau – bildet den Ausgangspunkt für die Transformation des ESP Bahnhof-Areals und bietet durch seine zentrale, repräsentative Lage ideale Voraussetzung für die Integration öffentlicher Infrastruktur. Auf dem Areal sollen künftig 600 bis 800 neue Bewohner ein Zuhause finden, was den Bedarf an Bildungs- und Gemeinschaftseinrichtungen mit sich bringt. Das Postgebäude wird zu einem vielseitigen Quartierszentrum mit einem Hallenbad und weiteren Quartiersnutzungen, einer Primarschule und genossenschaftlich organisierten Clusterwohnungen. Dabei steht die Mehrfachnutzung der Räume durch Quartier – Schule und Wohnen im Vordergrund, um Synergien zu schaffen und Ressourcen-Kreisläufe zu schliessen.

Der Städtebauliche Vorschlag nimmt die Erkenntnisse aus dem Charrette-Verfahren als Grundlage und entwickelt diese weiter. Die bestehenden Gewerbebauten im nördlichen Teil des Areales werden erhalten und grösstenteils gewerblich umgenutzt und erweitert, während der noch nicht überbaute südliche Teil neu mit Wohnbauten verdichtet wird. Der Fokus liegt neben Verdichtung und Nutzungsmischung auf den öffentlichen Räumen, welche den Anforderungen der zukünftig auf dem Areal arbeitenden und lebenden Menschen gerecht werden soll.

Das umgestaltete Postgebäude vereint Lernen, Wohnen und Gemeinschaft unter einem Dach. Durch gezielte Eingriffe und eine enge Verzahnung der Nutzungen entsteht ein lebendiger Treffpunkt, der sowohl den Bedürfnissen des Quartiers als auch den zukünftigen Bewohner*innen gerecht werden soll.

Situation
Nordansicht
Arealvision
Gleisraum
Schemata Eingriffe - Freiraum - Nutzungen
Nutzungsverteilung Arealvision
Schema Abbruch - Neubau
Längsschnitt
Querschnitt
Grundriss 2. Obergeschoss
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Untergeschoss