Von Bologna bis Rimini
Der Weg führt uns entlang der Via Emilia – vom dichten Bologna bis nach Rimini an die Küste des adriatischen Meers. Bologna hat drei Übernamen: La grassa (die Fette), wegen des üppigen Essens, la dotta (die Gelehrte), wegen der Universität, und la rossa (die Rote), wegen der roten Ziegelsteingebäude. Unsere Erkundungstouren im öffentlichen Raum der Universitätsstadt Bologna werden primär geprägt sein von dem fantastischen Raumerlebnis der stadttypischen Arkaden. Vor Ort begeben wir uns mit Architekt:innen und Stadtforscher:innen auf die Spuren der städtebaulichen Entwicklung Bolognas. Wir schauen zurück auf die Stadtgeschichte und suchen den Dialog zu Stadtplaner:innen, um Absichten der zukünftigen Stadtplanung kennen zu lernen, denn die Nachfrage an Wohnungen ist enorm.
Wir besichtigen verschiedene Wohnungsbauten aus den 50er- und 60er-Jahren, welche die breite Masse dieser Stadt bilden. Wohnhausanlagen wie die 600 Meter lange Zeile von Giuseppe Vaccaro (auch il treno genannt) sind deutliche Spuren der Nachkriegszeit und prägen die Quartiere. Diverse andere interessante Strukturen, öffentliche Gebäude, Sakralbauten und Fabriken bis hin zu Kenzo Tanges Business Distrikt Bolognas werden unsere architektonische Speisekarte bereichern. Auf dem Weg nach Rimini und dort selbst begegnen wir vielen interessanten städtebaulichen Themen, wobei wir die Architektur der Ferienkolonien natürlich nicht auslassen. So frönen wir sowohl dem geistigen Bad in architektonischen Themen als auch der tatsächlichen Abkühlung im Salzwasser der Adria.