Inken Kirchner

Wohnen am MorGarten

Das Projekt „Wohnen am MorGarten“ spielt in drei Zonen. Die erste Zone ist der MorGarten, der sich auf städtebaulicher Ebene mit den umliegenden Grünflächen verbindet und einen Knotenpunkt schafft. Analog zu dem Knotenpunkt des ehemaligen Tramnetzes wird auch hier die zentrale Lage genutzt, um die Menschen des Quartiers zusammenzubringen und einen Ort für Freizeit und Treffpunkte zu schaffen. Große Hallen – viel Freifläche. Ein Potenzial, im dichten, städischen Raum, das einlädt, es gemeinschaftlich zu nutzen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Der industrielle Charme des Bestands soll erhalten bleiben. Er wird deshalb nur punktuell abgegrissen, um die Hallen freizustellen und ihre Nutzbarkeit sowie ihre Strahlkraft zu stärken und die Erschließung des Neubaus zu gewährleisten. Die zweite Zone spielt sich in einem siebengeschossigen Wohnbau ab. Er schließt direkt an die bestehenden Hallen an und gliedert sich in Form eines langen Keils zwischen den Hallen und der das Grundstück begrenzenden Bahngleise. Das
Gebäude stellt sich in die Ruinen der alten Werkstätten. Die Wohnungen entfalten sich unter einem Stahlbetongerüst, das sich nach der Struktur des Bestandes ausrichtet. Zwischen den Wohnungen und den Gartenhallen liegt die dritte Zone, eine Galerie, die in den Obergeschossen zu Laubengängen wird. Hier wird das Wohnen erschlossen, und ein weiterer Zugang zu den Hallen geschaffen.

Galerie
Modellbil
Schwarzplan Grünvernetzung
Nutzung Park Wohnen
Schwarzplan
Situation
Skizze
Modellbild
Querschnitt und Nordansicht
Querschnitt
Fassadenansicht
Skizze Bepflanzung
Grundrissvertiefung Typ 3