find and tell – Zentrum für Architekturvermittlung

Jessica Ridolfi

DAS ENDE DES «SEEBAHN-GELÄNDE- EINSCHNITTS» WIRD DURCH DEN BAHNHOF ZÜRICH WIEDIKON MARKIERT.

Dort verschwinden die drei Geleise in den Tunnelportalen des Reiterbahnhofs. Durch die Tieferlegung der Zürichsee-Bahn (1918-1927) wurde der innerstädtische Verkehr entflochten. Dem damaligen Stadtbaumeister und Architekten Hermann Herter gelang mit diesem Konzept ein bis heute sehr bedeutender städtebaulicher Eingriff.

Das Zentrum für Architekturvermittlung am Bahnhof Wiedikon nutzt die Idee der verschiedenen Ebenen. Ein- und Durchblicke ermöglichen den Pendlern von Zug, Tram und Bus ein spannendes Passieren dieses Transitraums. Durch das Licht- und Schattenspiel der Perrondächer, Oblichter oder des neuen Atriums lässt sich bereits im Vorbeigehen Architektur erleben.

Direkt ins Museum eingeladen wird man bei Betreten der grosszügigen Bahnhofshalle. Ein zentral inszeniertes Schaufenster ermöglicht einen Blick in die Sammlung des Architekturzentrums und lockt die Besucher an.

Auch eine Ebene tiefer, via Perron 2/3, ist das Museum erschlossen. Der Ausstellungs-Zug auf dem «vergessenen Gleis», sowie das bespielte Perron selbst, wird War- tende neugierig machen. Eine Treppe durchs Perrondach weist den Weg.

Archivmappe
Eingangssituation
Blick ins Atrium
Ausstellungsraum
Perron
Planbild
Grundriss Erdgeschoss
Axonometrie
Dachaufsicht