WERKTERRASSE

Clarissa Glockner

Die Werkterrasse befindet sich im Volta Areal in Basel. Durch gezielte einzelne Eingriffe entsteht an der Kreuzung Elsässer- und Kohlestrasse ein neuer Platz. Dieser wird gefasst vom Bestehenden Gebäude, dem neuen Herrauskommeneden Stahlgerüst und dem ergänzten Grünraum.

Das Projekt schichtet sich in verschiedene Ebenen. Der neue städtische Platz, ist entsiegelt ist und bietet Aufenthaltsfläche für Begegnungen / Interaktionen mit verschiedenen Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Das Stahlgerüst macht eine grosszügigen Geste auf den Platz und leitet die Leute nach oben auf die Werkterrasse über eine Rampe.

Im ersten Obergeschoss spannt es sich zwischen den beiden Gebäuden auf und schafft einen Arbeitsbereich zum Werken. Der Pavillon mit der öffentlichen Werkstatt, einem Café und den Schulungsräumen schliesst die Terrasse ab. Das bestehende Gebäude wird umgenutzt zu einer gewerblichen Werkstatt und Atelierwohnungen. Die Erschliessung dieses Gebäudes von Norden und Süden erfolgt über den bestehenden Betonkern.

Das bestehende Gebäude hat einen aussteifenden Betonkern, der sich über alle Geschosse erstreckt. Die vertikalen Lasten werden über die Primärstruktur durch drei massive Betonstützen von Ø 80 cm abgetragen. Die Decken als Sekundärstruktur dienen der horizontalen Lastenabtragung und Horizontalaussteifung des Baukörpers. Im 1. Obergeschoss spannt sich eine 60 cm massive Betonplatte als Terrassenebene zwischen den zwei bestehenden Baukörpern auf. Diese liegt ebenfalls auf massiven Stützen und dem Längsbau im Erdgeschoss auf.

Das neue Stahlgerüst ist im Bereich des Lastenkrans als eine Primärstruktur ausgebildet. Der restliche Teil funktioniert als Sekundärstruktur. Diese wird an das bestehende und das Nachbargebäude verankert. Einen zusätzlichen Stabilitätseffekt wird erreicht durch die Stahlkreuze im Trägerbereich der Primärstrukur.

Axonometrie Nachhaltigkeit
Modellbild vom Platz
Modellbild Werkterrasse
Umgebungsplan
Grundriss Obergeschoss
Ansicht