Weberei
Das Schöntal wird durch die Anbindung des Klosters Schöntal an den Jakobsweg erneut zu einem Pilgerort. Die Landschaft und die Geschichte des Schöntals wird durch das Zufussgehen erfahrbar gemacht. Neben einem, am Pilgerweg gelegenen, Stall entsteht eine neue Weberei. Diese bringt die traditionellen Handwerklichen Arbeiten des Klosters zurück an den Ort. Am bestehenden Stall werden kleine feine Eingriffe vorgenommen, um die Flexibilität der bestehenden schönen Struktur zu stärken. Hier werden Workshops, Ausstellungen und Feste stattfinden. Die Stirnfassade des Stalls steht dem des Neubaus gegenüber. Zwischen den beiden Gebäuden spannt sich ein Aussenraum auf, welcher an den Pilgerweg an- geschlossen ist und die beiden Häuser erschliesst. Der Raum wird von einem bestehenden Baum gefasst und ist ein öffentlicher Aufenthaltsort. Die Weberei steht im Kontrast zum flexiblen Stall und ist sehr funktionell aufgebaut. Durch den Schot- tenbau entstehen Arbeit spezifische Räume und klare Abläufe. Hier wird gefärbt, gespinnt und gewebt.