Serendipity
Entwurf: Karin Sauter
Der bestehende Kräutergarten des Klosters wird ergänzt und gestärkt durch die Erweiterung des Gartens und erhält neu ein Ensemble: Atelier Botanica. Dieses Atelier macht die Botanic in einer Reminiszenz zur Thematik und bringt das verborgene Potenzial von Pflanzen zum Vorschein. Der Baustein setzt sich aus einem dreier Ensemble zusammen: Garden Botanica, Glass House und Garden House. Besucher/Innen (Wanderer/Kunstinteressierte/Landschaftinteressierte/Schulklassen) finden ihren Weg durch das Kloster zum Garden Botanica, wo ihr Wissen rund um die Thematik der Botanic nähergebracht wird und dient als Vorbereitung für die übergeordnete Kulturlandschaft mit anschliessend weiteren Bausteinen welche sich um diese Thematik anordnen.
Durch Workshops werden den BesucherInnen des Schön- thals das Potenzial von der Botanic nähergebracht. Geleitet durch den Weg findet man sich natürlich zu den jeweiligen Gärten / Bauten ein. Diese richten sich jeweils zum Garten aus und inszenieren durch bewusste Elemente diesen noch mehr.
Garden Botanica = züchten von Pflanzen des Juras gemischt mit weiteren exotischen und das Wissen von den Benediktern weiterbilden. Wildnis von Produktion und Artenvielfallt, Verschmelzung mit dem historischen stark intervenierten Klostergarten (Barock) und der weitgehenden Kultur/Agrar/Kunstlandschaft.
Garden House = Einrichtung für die Verarbeitung der Botanic wie das arrangieren zu Blumensträussen, Workshops zum Thema Pflanzenfarben etc. ausserdem beinhaltet die Blumenwerkstatt Räumlichkeiten für Gartengeräte um die bewirtschftung zu gewährleisten.
Glass House = Hier werden Setzlinge gewachsen, und Pflanzen über- wintert. Als Aussichtsplattform setzt setzt sich das Glashouse bewusst in die Höhe und inszeniert durch seine transparenz die Welt der Botanic. Seine Seztung folgt dem Rythmus von NotVitals Kunstobjekt „leading the way“ – Öffnung in der bestehenden Klostermauer – Brunnen des Klostergartens – Glashouse als Aussichtsplattform – Kulturlandschaft.