Add On
Entwurf: Alex Siqueira Gonçalves
Zwischen der Industrie und der Gemeinde soll die Berufsschule für ökologisches Bauen als verbindendes Element wirken. Durch ein vielseitiges Raum- und Nutzungsprogramm im Gebäude soll die Verbindung zu Egerkingen sowohl für die Bewohner als auch für die ansässigen Gewerbebetriebe gestärkt werden. Ein zentrales Anliegen der Schule ist es, nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein offener Begegnungsraum für die gesamte Gemeinde zu sein. Daher stehen Aufenthaltsräume, eine großzügige Aula sowie ein einladendes Café allen Interessierten zur Verfügung – sei es für gemeinschaftliche Veranstaltungen, zum Arbeiten, zum Austausch oder einfach zum Verweilen. Die Werkstätten dienen nicht nur als Lernort für traditionelles Handwerk, sondern auch als Experimentierfeld für das Testen und Zusammensetzen innovativer Baustoffe. Ziel der Schule ist es, eine praxisnahe Handwerksausbildung zu bieten, die den Schülern den nachhaltigen Einsatz ökologischer Baustoffe vermittelt. Der Freiraum zwischen der Schule und der Gemeinde soll in Verbindung mit der Renaturierung der Dünnern gezielt aufgewertet werden. Dabei entstehen nicht nur naturnahe Erholungsräume, sondern auch einladende Grillstellen und vielfältige Sitzmöglichkeiten, die zum gemeinschaftlichen Austausch einladen. So wird eine lebendige Schnittstelle zwischen Bildung, Natur und Gesellschaft geschaffen. Das architektonische Konzept des Gebäudes basiert auf spezifischen Volumen, die jeweils eine Funktion oder Nutzung widerspiegeln und dabei Analogien zur Industrie aufgreifen. Jedes Volumen des Gebäudes hat dabei eine klare, industrielle Referenz, die nicht nur die Funktion des jeweiligen Bereichs unterstreicht, sondern auch eine Verbindung zur Umgebung und deren industriellen Charakter herstellt. Diese architektonische Komposition stärkt die Identität des Gebäudes und schafft eine klare, funktionale Zuordnung der einzelnen Bereiche.