HAEFELY – SCHULE
Entwurf: Eva Schneider
Standort: Altes Kraftwerk, Lehenmatt, Basel-Stadt
IDEE: Das Haefely-Areal wird mit einem neuen Gebäude entlang der Autobahn ergänzt. Es hebt die Defizite der Autobahn auf, gibt dem Areal neue räumliche Qualitäten und soll so in der Umgebung mitspielen können. STÄDTEBAU: Neben der Autobahn erstreckt sich ein langgezogener Bau, dessen Gebäudehöhe die Höhe des Joggeli-Stadions übernimmt. Die Hochpunkte bilden eine Torsituation, welche als Einfahrt nach Basel dient. Gleichzeitig verleiht die abgeschrägte Höhe gegenüber dem Haefely-Areal ein neues Gesicht. Die abgeschrägten Seiten am Ende der Scheibe ziehen die bestehende Fassadenflucht weiter und bilden eine Gerade. Der Rücksprung in der Autobahnfassade dient im Innern zur Entlüftung der Erschliessungsschicht. ERSCHLIESSUNG: Um eine Trennung zwischen der lärmigen Autobahn und den Atelierräumen zu schaffen wird eine Art Schutzschicht eingefügt, die als Erschliessung dienen soll. Darüber hinaus bilden die Kerne in der Mitte des Gebäudes eine weitere filternde Schicht zwischen Lärm und ruhigem Arbeiten in den Ateliers. RAUMPROGRAMM: Das Erdgeschoss wird über ein grosses Foyers erschlossen. Die zwei unterschiedlich, grossen Baulabore grenzen an das Foyer von zwei Seiten. Im ersten Obergeschoss befindet sich in unmittelbarer Nähe die Werkstrasse mit unterschiedlichen Werkstätten. Die Etage wird über eine grosse Terrasse ergänzt, die einen direkten Bezug zum Aussenraum gewährleistet. In den nachfolgenden Geschossen sind die Institute: Architektur, bildende Künste und Bauingenieurwesen untergebracht. Jedes Institut verfügt über Atelierplätze und Seminarräume, welche sich an den jeweiligen Kopfbauten befinden. Unter der Dachterrasse mit dem guten Blick über die Autobahn und das Areal befindet sich ein öffentliches Geschoss mit allen öffentlichen Nutzungen, wie die Bibliothek, die Aula, eine Cafeteria und ein grosser Begegnungsraum. Das Volumen wird mit studentischem Wohnen abgerundet, das sich über der Dachterrasse befindet.