Slash
Entwurf: Chiara Pettorino + Clemens Spaar
Programm: Forschung und Verarbeitung von Hülsenfrüchte
Projektbeschrieb: “Das Rosental Quartier befindet sich im Umbruch. Eine schrittweise Öffnung, Erneuerung und Transformation ist von grosser Bedeutung für die Entwicklung des zentral gelegenen Industriequartiers Rosental Mitte. Neue Nutzungen, Verbindungen, Grünräume und Begegnungszonen werden für den Standort und für die Stadt Basel zur Verfügung gestellt. Ein Quartier wird mit Forschung, Wohnraum und öffentlichen Nutzungen vernetzt. (…)
K 1055: Die Intervention an diesem Ort strebt danach, ein vernetztes Umfeld zu schaffen, neue Selbstverständlichkeiten zu etablieren und dem Rosental Quartier eine neue Identität zu verleihen. Durch den neuen Bau SLASH wollen wir Bildung, Informationen und Wissen zusammenbringen und weitervermitteln. Das Ensemble zwischen dem Forschungs- und dem Produktionsgebäude wird durch eine klare Trennung geteilt. Der Kopfbau Richtung Riehenteichanlage vermittelt eine klare, intimere Nutzung mit der bestehenden Fassade. Das bestehende Gebäude wird geöffnet und es entsteht dadurch ein zweigeschossiger Vorplatz, der eine Erweiterung des Parks bildet und den Bewohnern eine neue Begegnungszone bietet. Dahinter befindet sich das Produktionsgebäude mit dem vertikal gezogenen Forum. Geprägt wird das Gebäude mit dem grossen, schrägen SLASH. Durch diese grosse Geste schaffen wir eine Transparenz und es entsteht eine räumliche Spannung zwischen den zwei Gebäuden. Im Erdgeschoss befindet sich ein Foyer Public, mit einer Mensa und einem öffentlichen Saal für verschiedene Anlässe. Die unterschiedlichen Nutzungen sind für jegliche Altersgruppen angedacht und an unterschiedlichen Wochentagen zu verschiedenen Zeiten zugänglich. Es soll ein Ort entstehen, der ständig pulsiert.
SLASH: Die Produktion wird stark von der Forschung geprägt. Durch dies wurde der Entscheid Hülsenfrüchte zu produzieren beeinflusst. Es ist ein innovatives und zukunftsträchtiges Nahrungsmittel, welches sich gut in das Quartier integrieren lässt und der Stadt dient. Dadurch kommunizieren Forschung und Produktion stark miteinander.Das Forum für die Öffentlichkeit ist der Verbindungspol zwischen den zwei Nutzungen. Somit wird den Bewohnern der Stadt Wissen und Bildung vermittelt.”