Transformation

Monthey
17.2.2026 | 09:00 Uhr – 18:30 Uhr

Politische Gemeinde des Kantons Wallis, urbanes Zentrum des Chablais auf dem Schuttkegel der Vièze am linken Rhoneufer und am Eingang zum Val d‘Illiez sowie über den Pas de Morginszum Val d‘Abondance.

Monthey nutzte ab Ende des 19. Jahrhunderts die Lage als Grenz- und Durchfahrtsort, seine Holz- und Wasserressourcen (Vièze, Rhone) sowie seine Elektrizitätsreserven, um sich wirtschaftlich und industriell zu entwickeln. 1859 erhielt die Stadt einen Bahnhof an der Eisenbahnlinie Bouveret-Saint-Maurice / „Ligne du Tonkin“. Die Aigle-Ollon-Monthey-Bahn, die 1907 eine Brücke über die Rhone erhielt, brachte den Anschluss an die Simplonlinie; Zum traditionellen Handwerk und zur Glashütte von 1824 gesellten sich [weitere] Unternehmen: Die 1888 gegründete Metallwerkstatt Giovanola [..] war für ihre Schweisstechnik international bekannt. Ab1898 entstandene chemische Fabriken (u.a. Ciba, Syngenta etc.). Hrand Djevahirdjian eröffnete 1914 eine Fabrik für synthetische Rubine. Als regionales kulturelles Zentrum spielt Monthey eine wichtige Rolle. Die Stadt ist Sitz zweier höherer Lehranstalten.

Das 1901 gebaute Spital von Malévoz behandelt psychisch Kranke des französischsprachigen Teils des Wallis. Das Hôpital du Chablais wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts als Teil des Walliser Spitalnetzes gegründet.